Wenn der Stress mal wieder gewinnt!

Die letzten Wochen waren schon anstrengend, stressig, voll. Meine Schwester hat letzte Woche geheiratet und ich war Mädchen für alles! Ich habe viel bei den Vorbereitungen geholfen, wenn man natürlich schon die Karten gestaltet hat, dürfen auch Getränke- und Menü-Karte nicht fehlen. Naja, und dann gab es da so ein paar nebensächliche Dinge, wie Hochzeitsspiele und Kuchen. 😉 Natürlich will auch der Haushalt noch erledigt werden und Familie und Freunde dürfen auch nicht zu kurz kommen.

Eigentlich dachte ich, dass die Werte viel schlimmer wären, aber es hielt sich alles in vernünftigem Rahmen. Außer am Tag vor der Hochzeit. Von morgens bis abends stand ich in der Küche und habe Mini-Muffins, Brownies und Kuchen gebacken. Und Teig genascht. Normalerweise, wenn ich backe, hab ich Kopfhörer auf, lasse die Songs von „The Great Gatsby“ laufen und tanze in der Küche rum. Was ich nasche, trainiere ich sozusagen so wieder runter. Am großen Backtag war das leider nicht so. Egal, ich weiß ja, woher die blöden Werte gekommen sind. Die Tage davor und danach waren besser.

Wegen dem ganzen Vorbereiten, also dem Stress, hatte ich auch kaum Zeit mal etwas zu bloggen, geschweige denn, mich mal besser um meinen Diabetes zu kümmern. So ist das halt, wenn der Stress mal wieder gewinnt. Eigentlich schade, aber jetzt ist alles ja erst mal vorbei und ich kann mich wieder auf andere Dinge konzentrieren. 🙂

Weil das Laufen leider auch eher mal zu kurz kam und mein Schweinehund sich von Tag zu Tag immer mehr gemeldet hatte, war ich am Donnerstag dann wieder eine Runde drehen. Knapp 8 km durch den Wald in 1:15 Stunden. Und dann den gemeinen „Gummiberg“ hoch. Ich war echt an meinen Grenzen für den Tag angelangt. Zu allem Überfluss hat es dann kurz vorm Ziel noch so richtig schön angefangen zu schütten. Ich war nass bis auf die Haut und hatte Bedenken, ob es meiner Pumpe auch gut geht. Sie hat halt leider auch etwas mehr Wasser abbekommen. Zu Hause dann zum Glück die Entwarnung: der Pumpe ist nichts passiert und ich war auch nicht komplett durchnässt. Nö, eher nur so frontal. Warum auch immer! 😀

Aber dem Schweinehund hab ich’s gezeigt! Morgen geht es wieder in den Wald, eine Runde laufen. Hab auch extra meinen Capri Sonne Vorrat aufgefüllt. 😉

♥ Mel

Über den Autor

Mel

Hey, ich bin Mel und ich habe Diabetes Typ1. Die Diagnose kam im April 2004. Seit April 2013 trage ich eine Insulinpumpe und ich bin sehr glücklich damit. Dieser Blog motiviert mich und hilft mir bei meiner Einstellung zu meinem Diabetes.

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