Es lebe die Technik, doch was bringt die Zukunft?!

Im Zuge der Diabetes Blogwoche 2014 wurde die Frage gestellt, wie unsere Traumpumpe, unser Traummessgerät oder unser Traumpen aussehen könnte. Ganz realistisch betrachtet. Und was bringt die Zukunft mit sich? Was wird in 5 oder 10 Jahren der Stand der Dinge sein?


dbw
Um ehrlich zu sein, ich habe mir über mein Traumequipment noch nicht so große Gedanken gemacht. Bisher hat, mit kleinen Abstrichen, auch immer alles ganz gut funktioniert. Doch je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto mehr fällt mir auf, dass irgendetwas fehlt. Aktuell sammle ich Daten, also nicht ich selbst, aber mein Messgerät und meine Pumpe, die beiden, sie sammeln fleißig jeder für sich ihre Daten.

Tja, da ist schon mal ein Problem. Ich muss beide nacheinander auslesen, um an die Gesamtheit der Daten zu kommen. Gut, das ist machbar, leider nicht wirklich praktisch mit einem Mac. Hier funktioniert meine Software zum Auslesen der Daten eigentlich nicht und so muss ich mit einem Trick arbeiten. Also, Daten sammeln ist das eine, an die Daten ranzukommen eine ganz andere Sache.

Und wenn ich grade so drüber nachdenke, was mir eigentlich fehlt, dann fällt mir ein, dass ich mir schon oft gewünscht habe, dass meine Pumpe bzw. mein Messgerät Bolus und Korrektur getrennt voneinander speichert. Immerhin kann es ja beim Bolusvorschlag die Werte auch getrennt von einander anzeigen. Egal. Wenn ich die Muse dazu habe, dann trage ich alles auch schon mal in meine mysugr App auf dem Smartphone ein. Im Kommentar schreibe ich dann meist, wie viel von den gespritzten Einheiten denn Korrektur sind. Ich habe es einfach gerne etwas aufgeräumter.

Nun aber mal zu meinem Traumequipment…

Die Pumpe könnte für mich kleiner sein, man trägt ja schon so einiges mit sich. Wasserfest darf die kleine natürlich auch sein, auch wenn ich die letzte Zeit nicht wirklich oft im Wasser war. 🙂 Die aktuellen Features meiner Pumpe sollten auf keinen Fall fehlen, so muss meine Traumpumpe eine Standard-Abgabe, eine verzögerte Abgabe und einen Mulitwave beherrschen. Ein Bolusrechner und die Eingabe verschiedener Basalratenprofile muss ebenfalls dabei sein.

Generell sollte alles nicht auf mehrere Geräte verteilt sein. Mein Smartphone reicht mir vollkommen, denn ich habe es sowieso ständig bei mir. Mit dem Smartphone könnte ich dann problemlos messen (oder scannen 😉 ) – entweder ist schon ein Messgerät integriert oder es wird ein Messgerät an das Smartphone angeschlossen. Hauptsache die ermittelten Daten kommen direkt in mein Smartphone mit passender App. Und eine Kommunikation mit der Pumpe über mein Smartphone wäre sowieso ganz super. So hätte ich auch gleich alle Daten zentral an einer Stelle verwaltet.

Der Blick in die Zukunft

Wenn ich mir aktuelle Technologien, wie das Flash Glucose Monitoring System von Abbott anschaue, dann bin ich mir sicher, dass in Zukunft vielleicht das in den Finger pieken auf ein Minimum reduziert werden könnte. 🙂 Ich bin immer noch begeistert von dem Flash und werde euch so schnell es mir möglich ist, einen Bericht dazu bringen. Ebenfalls interessant finde ich die Möglichkeit, die Google aktuell mit ihrer intelligenten Kontaktlinse bereitstellen will. Auch hier kein in den Finger pieken mehr, um den Blutzucker zu messen. Und vielleicht gibt es die Kontaktlinse ja auch mit Sehstärke. 😀

In Zukunft werden wir immer mehr zum Cyborg, da bin ich mir sicher. Und vielleicht ist in 5 Jahren ein geschlossenes System, eine künstliche Bauchspeicheldrüse, gar nicht mehr weg zu denken von den aktuellen Therapie-Formen. Ich würde es mir wünschen, aber bis dahin sollte das Diabetes-Management so einfach und angenehm wie möglich laufen. 😉

Was wünscht ihr euch für euch und für die Zukunft? Schreibt es mir!

♥ Mel

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